Es geht auch ohne Schnee

Es ist ja nicht meine Art Euch neidisch zu machen, aber man kann in Europa zu dieser Jahreszeit schon ab 8.30 Uhr draußen in der Sonne Frühstücken. Zuvor war ich schon ein paar Kilometer am Strand joggen um gut in den Tag zu starten.

DSC00895.JPG Dieses Jahr zog es uns nach Lanzarote, da wir Sonne wollten und der Rest aus dem Team, bzw. Freundeskreis Mallorca vorzog. So genießen wir nun die Sonne und eine atemberaubende Landschaft. Sieht hier echt abgefahren aus zwischen den Lavabergen und Vulkankratern. Man kann es richtig genießen einsam seine Runden zu drehen.

DSC00790.JPGWir sind in der Nähe der Hauptstadt Arrecife am Strand von Puerto del Carmen untergetaucht. Von hier habe ich viele Möglichkeiten mit dem Straßenrad meine Runden zu drehen. Der erste Dreierblock war hart, denn hier war es echt windig. So brauchte ich für 140km im Schnitt 5 Stunden, was wirklich langsam ist. Gegen Wind fiel der Tacho aber unter 20km/h, was richtg deprimiert. Habe aber sofort einen Sonnenbrand bekommen, so dass es ein gutes Trainingslager wird.

DSC00918.JPGSo nach drei Trainingstagen hat man die meisten Straßen schon mal gesehen und man kann sich seine Tour nach belieben zusammenbasteln. Hier gibt es einige nette Anstiege und grandiose Abschnitte durch Lavafelsen oder Wüstenabschnitte. Am vierten Trainingstag ebbte der Wind auch ab und ich entdeckte einen herrlichen Anstieg. Die parkenden Triathleten verfluchen mich auch schon, weil ich immer wieder eine Gruppe in den Anstiegen leider stehenlassen muss. Muss ja schnell zurück in die Poollandschaft.

DSC00876.JPGDie zweite Trainingswoche war erneut schön. Schön anstrengend, bergig und der Wind ließ auch nicht nach bei unseren Ausfahrten. Es standen in der Regel 120 bis 150km an, wobei der Schnitt nie über 30km/h reichte, da man auch immer 2000Hm auf dem Navi hatte. Ich genoß es aber, denn die Autofahrer (bis auf die deutschen Vollpfosten) sind rücksichtsvoll, bzw. kaum im Innland zu finden.

DSC00982.JPG Mein Trainingspartner aus Stevenszeiten konnte mir dann doch noch einige neue Abkürzungen zeigen, so dass meine 200km-Runde keine dreifache Inselumrundung wurde. Abends genossen wir beim Grillen mit den Mädels  dann den einheimischen Wein. Herrlich den Abend am Strand und nicht am Kamin zu verbringen.

Nun bin ich aber wieder zu Hause und kämpfe mich durch die Kälte zum Training. Man war der kurze Sommer schön.