Craft Bike Trans Germany Etappe 2

DSC04514.JPG Königswetter auf der zweiten Etappe von Pfronten ins österreichische Lermoos. Die längste Strecke in diesem Jahr mit 78Km und dann noch Sonnenschein. Was kann man sich noch mehr wünschen? Wenn ich meine Harzer Jungs frage, dann würden sie antworten: Nicht geklaute Teamräder! Irgendwelche A…Löcher haben wieder zugeschlagen und den Männern eine schlechte Erfahrung bescheert. Ist eigentlich noch Frizl´s Kellerverlies frei? Da würde ich die mal 5 Jahre verstecken…

DSC04745.JPGZum sportlichen Geschehen: Ich bin angekommen und schon wieder 6. geworden. Diesmal ging es aber besser, obwohl mir im ersten Anstieg zum Himmelreich das Wasser über den Rahmen lief. So schaffte es unsere Gruppe zur Spitzengruppe aufzuschließen und zum nächsten Berg mitzurollen. Schon was nettes mit 50 Leuten durch die Lande zu radeln, denn man kann dann auch mal Berge sehen und nicht nur fühlen.

Hinauf zum Lohmoos mit 1400Hm trennte sich wieder das Feld, wobei ich meine Konkurrenz in der Masterklasse nie aus den Augen verlor. Auf einem längeren Flachstück mit einigen kurzen Rampen, waren wir bis auf den führenden Andi Strobel und noch einem Ausreißer einträchtig zusammen. Mit dem Überfahren der Staatsgrenze hatte ich sofort ein Grummeln im Bauch. Entweder lag es an dem Essen oder dem Verlassen meiner Republik?!

DSC04966.JPG Es folgte nun auf den verbleibenden Kilometern ein Kampf gegen den Schmerz und die schwindender Kraft. Mit drei Texpa-Jungs und Klaus Reinisch (der alte Sack ist direkt vor mir in der Gesamtwertung) hielten wir den Rückstand nach ganz vorne relativ gering, so dass heute nur ein paar Minuten drauf kamen. Mein Plan auf Angriff ist somit kläglich gescheitert. Muss jetzt mal in die Radgeberkiste alter Radfahridole schauen, ob da noch was Brauchbares für mich dabei ist. Ansonsten werde ich die Landschaft genießen und das Trikot für Petra´s Fotos besser zurecht rücken.

DSC04981.JPG Freitag ist Ruhetag, denn das Roadbook sagt nur 59Km an. Haben die von PlanB die 1 davor vergessen? Wird also wieder eine schnelle Tour, denn das Echolot geht auch nicht über 1900Hm.

Für Euch auf Seerohrtiefe.

Hier waren wir heute

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