Das Finale im Deutschland Cup

Bevor es die Crosser zum Finale nach Herford verschlug, stand bei uns in Harburg-Appelbüttel der Weihnachtscross im Rahmen des Stevens-Cyclocross Cups an. Es ist immer was Besonderes nach den ganzen Feiertagen mal wieder richtig in die Pedale treten zu müssen. Typisch für diesen Weihnachtscross ist das tolle Wetter. Diesmal hatten wir einen schlammigen Kurs bei leichtem Regen und Temperaturen, welche echt unangenehm waren.

Erneut hatte das Rennen internationalen Flair, da ein paar dänische Jungs den Weg in die Hansestadt fanden. Die Strecke war erneut etwas angepasst worden, wobei wieder der lange Anstieg mit dabei war. Wirklich gut zu fahren ging er nicht, andere sind da aber auch gelaufen. Ich reihte mich hinter den Stevens Jungs (Ole, Max, Paul und Jannick) ein, bevor ein paar Dänen und Tim Rieckmann mich auch nach hinten verbannten.

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Nach zwei Runden hatte ich aber den Dreh raus mit dem rutschigen Untergrund und den zahlreichen Kurven mit unzähligen Wurzeln. Nach und nach wurden die Jungs wieder eingesammelt. So ging es an einem Dänen und Ole am Berg vorbei, bevor Paul gestellt wurde. Tim hingegen leistete lange Widerstand, bevor er sich geschlagen gab und mich vorbei ließ. Am Ende wurde es ein guter 4.Platz in der Eliteklasse hinter Sebastian Fini aus Dänemark, Jannick und Max. 

Sylvester Vormittag wird immer in Herford verbracht. Diesmal hatte ich Fabian Rexhausen als Betreuer dabei, denn ich wollte in der Gesamtwertung des Deutschlandcups nichts mehr anbrennen lassen. Der neue Kurs um eine Schule hatte erneut ein paar neue Wiesenschleifen bekommen, welche genau so gut zu befahren waren, wie die auf dem Kuh-Acker in Magstadt. Der gefrorene Boden machte den Fahrkomfort auch nicht besser.

Von Position eins ging es ins Rennen, wobei Martin Neffgen als Sprinter so richtig am Horn riss. Am höchsten Punkt des Kurses hatte ich aber die Führung übernommen und konnte in den rutschigen Ecken auf der besten Linie fahren. Relativ schnell war eine kleine Lücke da, welche immer wieder schrumpfte und dann wieder wuchs. Ich kam relativ fehlerfrei um die Ecken und mit viel Zug den Berg hoch, so dass gegen Rennmitte dann doch ein passabler Vorsprung auf Maarten Nijland und Vladi Riha entstanden war.

Zwei Runden vor Schluß gab es dann nochmals eine Schrecksekunde, als ich auf dem Schulhofpflaster eine ungewollte 360 Grad Drehung machte. Zum Sturz kam es nicht, aber die Konzentration war wieder da. Mit dem Sieg beim letzten Rennen sicherte ich mir den Sieg der Gesamtwertung des Deutschland Cups vor Sven Kuschla und Vladi Riha. Genau so stelle ich mir einem schönen Ausklang des Jahres vor.

Nächste Woche geht es dann zur Deutschen Meisterschaften nach Queidersbach. Da wird dann erneut abgerechnet.