Das war´s mit 2014

Bevor wir uns alle einen ballern und dann nicht mehr wissen, was so geschehen ist, schreibe ich Euch die wichtige Eckpunkte für das Cross-Jahresende mal auf.

Panther-Cross Cup in Didderse. Ich konnte in diesem Jahr zwar nur an einem Rennen der dreiteiligen Serie teilnehmen, dennoch ist die Reise nach Braunschweig immer lohnenswert. Der Kurs ist ein wirklich schöner Naturkurs, der durch eine sandige Waldlandschaft führt. Die Regenfälle der vergangenen Tage hatte zwar einige Ecken rutschig gemacht, dennoch blieben die Klamotten sauber, zumindest für alle Starter vor dem Schneeschauer.

Ich startete in der Masterklasse, da ich nicht im Unwetter fahren wollte. Direkt am Starthügel hatte ich meine Kontrahenten aus der letzten Startposition überholt und ich begann mein Rennen von vorne. Ich konzentriete mich in den rutschigen Kurven und zog am Berg richtig durch, so dass ich alle bis auf Platz 2 überrunden konnte. Tut mir Leid Jungs, aber das musste einfach mal sein.

Stevens-Cup Appenbüttel. Zum zweiten Mal fand der Weihnachtscross in Appenbüttel start. Hier startete ich, bzw. stolperte von Position zwei ins Eliterennen. Nach der Startgerade lag ich auf Position 6 oder so und stocherte wie ein Anfänger über den neuen Kurs. Der Veranstalter hatte einige Schleifen durch den Wald neu angelegt, was teilweise in großen Schlammgruben endete, dennoch war der Kurs gut präperiert.

DSC04855.JPGDSC04859.JPGDSC04891.JPGDSC04965.JPGIch kam mit meinem Weihnachtsspeck nie ins Rennen und der   geplante zweite Rang war nicht mal ansatzweise realistisch. So musste ich mich mit Platz 4 zufrieden geben. Es war wohl mein schlechtestes Rennen in diesem Jahr, denn eigentlich weiß ich bis heute nicht, warum die Beine nicht wollten.

Finale Deutschlandcup in Vechta. Das Rennen in Herford ließ ich nach dem Desaster beim Stevens-Cup lieber aus, was mir und dem Material gut tat. In Vechta ging es dann gegen alle Konkurrenten auf dem DM-Kurs 2016 wieder voll zu Sache. Ich erwischte einen guten Start und bog als erster auf die neuen Passagen auf der Speedway-Bahn. Mit einem hohen Tempo hatte ich das Feld schnell in die Länge gezogen, ohne dabei einen entscheidenen Vorsprung auf den Meister Ralph Berner zu erreichen.

DSC05058.JPGDSC05080.JPGDSC05072.JPGDSC04977.JPG

Ab Runde drei übernahm Ralph dann die Führung und wir fuhren in Zentimeterabstand über den Kurs. Ihm gelang es nicht in den technischen Passagen Meter zu gewinnen und mir gelang es an den Anstiegen auch nicht einen Vorspung herauszufahren. So übernahm ich in der letzten Runde vor den letzten Kurven im Wald die Führung um ihn meine Linie aufzudrängen. Leider schlug der Plan fehl, denn auf einem Wiesenstück rutschte ich über beide Räder weg und legte mich hin.

So war das Finale nicht wirklich sportlich für mich, aber dennoch bin ich nicht entäuscht. Als Sieger des Deutschlandcups 2014 ist diese Niederlage beim Finale gut zu verkraften, denn ich blicke zuversichtlich Richtung der Weltmeisterschaft in Gossau /CH und der DM in Borna.

Kommt gut rein ins Jahr 2015.

Hier die neusten Bilder des Bergamont Cyclocross Teams: always Vollgas