Ein guter Start und ein toller Ausklang

Immer am ersten Oktober-Wochenende startet die Cross-Saison, die so viele von Euch sehnsüchtig erwartet haben. Wie im vergangen Jahr schob ich den Cross-Auftakt in Hamburg Horn noch vor mein MTB-Abschlussrennen in Frankreich. Lasst es Euch gesagt sein, man kann Beides bestens kombinieren.

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Um vor dem Heimrennen etwas in den Tritt zu finden fuhr ich noch den Auftakt des Stevens-Cups in Kaltenkirchen tags zuvor. Natürlich holte ich mir wieder die Nummer für die Männerklasse, denn auf mein „Älterwerden“ muss der Stevens-Cup noch warten. Erneut haben die Kattenberger eine tolle Strecke in den Wald und in den Strand gepflockt. Da der Kurs auch einige Anstiege enthält, war ich guter Dinge, auch wenn ich mich beim Abfahren der Strecke gegen das Springen über die Hürden entschied.

Allerdings trennte sich an diesen Hürden auch immer das Feld. Ich kam gut ins Rennen und reihte mich hinter den drei Stevens-Jungs Jannick, Paul und Ole ein. Direkt in meinem Schaltwerk hing dann auch noch Jan Büchmann. Nach vorne war relativ schnell nichts mehr zu holen, da Paul und Jannick einfach zu schnell waren. Ole, Jan und ich kämpften aber verbissen um den verbleibenden Platz auf dem Podest. Nachdem Ole irgendwie ohne Gegenwehr das Rennen verließ, war der Weg für uns frei. Es war ein harter Kampf, den ich am Berg in der vorletzten Runde für mich gewinnen konnte. War ein super Einstand ins Crossgeschehen.

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Tags darauf war dann der Auftakt des Deutschlandcups auf unserer Pferderennbahn in Horn. Die Stevensjungs hatten erneut alles gegeben um die Strecke noch anspruchsvoller zu machen. Es waren da einige neue Ecken drin, die man wirklich gekonnt anfahren musste um nicht vom Rad zu fallen. Da das Wetter, die Stimmung und die Zuschauer gut drauf waren, machte es wieder Spaß zu fahren. Mein Start war perfekt, denn ich fuhr als Erster ins Gelände und kam deshalb ohne Probleme durchs Geschlängel. Mit dem gewonnenen Vorsprung ging es dann in die nächsten Runden.

Mit viel Zug und hoch konzentriert nahm ich die folgenden Runden in Angriff, angefeuert von den zahlreichen Zuschauern. Gut an der Runde in Horn ist, dass man seine Verfolger im Auge behalten konnte. So nahm  ich auch zur Kenntnis, dass sich zwei neue Sportsfreunde näherten. Sebastian Hannover und Sven Kuschla sind neu bei den Masters 2 und auch entsprechend schnell. Der Vorsprung reichte aber aus um den Heimsieg nach Hause zu fahren. Guter Tag und schnell die Sachen gepackt für…

DSC01311.JPG..eine Woche mit sehr viel Spaß an der Côte d’Azur. Wer in der Gegend um Frejus mal durch den Wald genagelt ist, der weiß, warum man vollgefederte Mountainbikes hat. Wir genossen die Woche bei sommerlichen Temperaturen in den Cafés von St. Tropez oder Frejus, je nachdem wo wir unsere 80m-Yacht einparken konnte. Nebenbei erkundete ich die Umgebung mit einem breiten Grinsen im Gesicht auf den endlosen Trails und den verblockten Abfahrten.

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Den Marathon und das XC-Rennen durfte ich aus dem ersten Startblock in Angriff nehmen. Da ca. 800 Leute das gleiche Glück hatten, war es wie ein Start aus der letzten Reihe bei einem deutschen Marathon. Egal, denn auf den ersten Metern hatte ich bereits 200 Leute überholt und den Rest des Tages war ich auch der Überholende der sowohl bergauf als auch auf den Abfahrten immer wieder Leute abhängte. Am Ende war es Platz 42 beim Marathon und Platz 74 bei XC-Rennen. Da wirklich alle Guten da waren, ist das Ergebnis in Ordnung, insbesondere da ich in meiner Altersklasse zweimal Rang 4 belegte. Dass der Sieger mir ca. 30min abnahm ist eher nebensächlich.

Nun geht es mit Halbgas in der Cross-Saison weiter. Es kommen halt schöne Rennen, wo man nicht fehlen kann / mag / soll / darf.