19 Runden im Buchholzer Stadtwald

Mit 6 Runden auf dem geänderten Kurs war ich schon reichlich bedient, weshalb es hier wohl eher um die 19. Auflage dieser tollen Veranstaltung in Buchholz geht. Beste Bedingungen hatten die RSG Nordheide um ihr MTB Rennen inkl. Bezirksmeister-schaften auszurichten. Mit Niels Willers an der Schaufel wurden die Sprünge höher, weiter und auch manchmal umfahrbar gestaltet. Die jungen Rennfahrer von Lorraine´s Sporttruppe hatten hinter jedem Busch einen neuen Weg gefunden, so dass der Kurs nochmals anspruchsvoller geworden ist, im Vergleich zu den Jahren zuvor.

Manch Fahrer saß etwas verzweifelt auf seinem MTB, denn mit Renntempo waren einige Sprünge nicht ohne, bzw. musste nach dem Drop schnell nach rechts oder links abgebogen werden, was im losen Sand teilweise nicht einfach war.

Auch wenn man mir nachsagte, ich sei alle 18 Rennen vorher schon dort gestartet, dem muss ich leider sagen, dass ich mindestens einmal entschuldigt gefehlt habe. Bislang habe ich dieses Rennen aber in bester Erinnerung, denn es ist für mich wahrer MTB-Sport. Generell ist alles fahrbar und die Anstiege sind schön mit Kraft hochzudrücken. Es gibt kaum Erholung und man kann den Verfolgern auch schnell außer Sichtweite fahren.

Obwohl dies an diesem Renntag nicht so klappte. Zunächst fuhren zwei Fahrer aus Montenegro an die Spitze, bevor sich das Feld sortierte. Es waren dann Max Lindenau, Luk Boving (Stevens), Johannes Albers (RSG Nordheide) und ich, welche das Feld anführten. Als Max mich dann in Runde 2 vorbeiwinkte, hatte ich zunächst an eine Stevens-Finte gedacht, was aber nicht der Fall war. So folgten 3 Runden Rad an Rad mit Luk und Johannes, wobei immer mal wieder kleine Abstände auftraten. Es sah zwischenzeitlich sogar so aus, dass Johannes dem Tempodiktat des 19-jährigen Luk nicht folgen konnte, was sich er aber Ende der 5 Runde ins Gegenteil kehrte.

Als das Tempo nochmals erhöht wurde, war ich geschlagen, denn dies war ich nach meiner Rennpause nicht mehr gewohnt. So sicherte ich meinen Platz 3 nach hinten ab und freut mich dennoch über den guten Wiedereinstieg. Mein Glückwunsch geht an Johannes und Luk, welche beide ein tolles Rennen fuhren. Ich hatte so den Eindruck, die wollten mich unbedingt besiegen, was natürlich voll o.k. ist, wenn ich im nächsten Jahr meinen Sieg zurückerobern darf.

Kommende Woche geht es dann auf einer neuen Cyclassics-Schleife über 160km durch Hamburg und das wundervolle Umland.